Rückblick und Ausblick

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Einzelne Biographien

Die Kinder:

Marie Schumann (1841 - 1929)

Elise Schumann (1843 - 1928)

Julie Schumann (1845 - 1872)

Ludwig Schumann (1848 - 1899)

Ferdinand Schumann (1849 - 1891)

Eugenie Schumann (1851 - 1938)

Felix Schumann (1854 - 1879)

Felix Schumann: Wenn um den Holunder der Abendwind kost

Wenn um den Holunder der Abendwind kost

Und der Falter um den Jasminenstrauch,

Dann kos' ich mit meinem Liebchen auch

Auf der Steinbank schattig und weich bemoost.


Und wenn vom Dorfe die Glocke erschallt

Und der Lerche jubelndes Abendgebet,

Dann schweigen wir auch, und die Seele zergeht

Vor der Liebe heiliger Gottesgewalt.


Und blickt dann vom Himmel der Sterne Schar

Und das Glühwürmchen in der Lilie Schoß,

Dann lasse ich sie aus den Armen los

Und küsse ihr scheidend das Augenpaar.



Clara Schumann über ihren Vater:

Seine Natur hatte etwas Großartiges, von Kleinlichkeit wußte er nichts; wo er nützen konnte, war er stets bereit; mehr als das, er suchte die Gelegenheiten dazu, er interessirte sich aufs lebhafteste, wo er Talent zu finden glaubte und frug dann nie, ob er Lob und Dank haben würde.

Zu meinem Schmerze muß ich es sagen, daß mein Vater nie erkannt worden ist, wie er es verdiente! Ich danke ihm Zeit meines Lebens für alle die sogenannten Grausamkeiten. Wie hätte ich der Ausübung der Kunst bei all den schweren Schicksalen, die mir auferlegt waren, wohl so fort leben könne, wenn durch meines Vaters Sorge meine Constitution nicht eine so gesunde und kräftige gewesen wäre?

... ein verständiger Vater zur Seite, so wie ich das Glück hatte, ihn zu besitzen, der über ihre Gesundheit wachte, sorgte, daß sie tüchtig spazieren ginge, nie in späte Gesellschaften Einladungen annähme, nie zu viel hintereinander übte, nie am Nachmittag vor einem Abendconcerte anderes thäte als ruhete, kurz, der sie bewachte. Die Leute würden ihn freilich einen Tyrannen nennen, wie es mein Vater sich gefallen lassen mußte, – ich danke es ihm aber noch täglich; die Frische, die mir bis in’s hohe Alter geblieben ist, (in der Kunst wenigstens) dies danke ich ihm! Quelle

Friedrich Wieck, Clavier und Gesang, Google-Buch

George Sand (1804 - 1872)

Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 , 2. Satz

Wilhelm Kempf, mit den Tschechischen Philharmonikern unter Leitung von Karel Ancerl

Schumann: Klavierkonzert, 2. Satz

Mauricio Pollini mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado

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