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Olivier Messiaen


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Maren Michels


Olivier Messiaen wurde am 10. Dezember 1908 in Avignon geboren und starb am 27. April 1992 in Paris. Sein ganzer Name ist Olivier Eugène Prosper Charles Messiaen. Er war ein französischer Komponist, Kompositionslehrer und Organist.

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Er wurde als Sohn von Pierre Messiaen und Cecile Sauvage geboren und hatte auch einen kleinen Bruder, namens Alain. Sein Vater war Englischprofessor und arbeitete lange an einer Übersetzung der Werke von William Shakespeare. So wurde Olivier sehr von Shakespeare geprägt. Seine Mutter war Schriftstellerin. Auch sie beeinflusste Messiaen. Neben dem musikalischen Interesse entwickelte dieser auch literarische Interessen. Messiaen heiratete 1932 Claire Deolbos, Geigerin und Komponistin. Diese wurde wenige Jahre nach der Geburt des Sohnes Pascal (geb. 1937) von einem Nervenleiden befallen und starb 1959. Nach seinem Klavierunterricht folgte in den zwanziger Jahren eine umfassende musikalische Ausbildung an einer der berühmtesten Ausbildungsstätten von damals, dem Conservatoire de Paris. Diese Ausbildung schloss er in allen Fächern mit Auszeichnung ab. Er fing Ende der zwanziger Jahre an zu komponieren. Ab 1931 war Messiaen über Jahrzente Organist an der Kirche Sainte-Trinité in Paris. Den ersten Erfolg als Komponist brachte ihm Anfang der dreißiger Jahre sein Orchesterstück Les Offrandes oubliées. Ein paar Jahre später vollendete er sein Orgel Solo La Nativité du Seigneur, welches zu seine bekanntesten Werken zählt. 1936 gründete Messiaen zusammen mit André Jolivet, Yves Baudrier und Jean-Yves Daniel-Lesur (ebenfalls Komponisten) die Gruppe Jeune France. 1939 wurde er zum Militär eingezogen. Dort war er zunächst Pionier, später Krankenpfleger. 1940 wurde er gefangengenommen und in ein Lager in Görlitz deportiert. Das Quatuor pour la fin du temps entstand dort in der einjährigen Gefangenschaft.