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Felix Mendelssohn-Bartholdy


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Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847)

Bartholdy war Enkel von Moses Mendelssohn und ein Komponist der Romantik. Er wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und starb am 4. November 1847. Unter anderem Schüler von K.F. Zelter, erregte er schon in seinen Jugendjahren Aufsehen als Pianist und Komponist und schrieb mit 17 Jahren die Ouvertüre zu Shakespeares "Sommernachtsträumen". Nach Konzertreisen nach Italien, Frankreich, England und den Niederlanden gab er 1829 die erste vollständige Wiederaufführung der Matthäus-Passion von Bach mit der Berliner Singakademie, womit er eine neue Bach-Renaissance einleitet. Von 1833 bis 1835 war Bartholdy städtischer Musikdirektor in Düsseldorf und anschließend bis zu seinem Tod Leiter der Gewandhauskonzerte in Leibzig und Mitgründer (1843) des Leibziger Konservatoriums.

Felix Mendelssohn Bartholdy

wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und starb am 4. November 1847 in Leipzig. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Dreifaltigkeits-Friedhof in Berlin-Kreuzberg am Mehringdamm. Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer wohlhabenden, bürgellichen, jüdischen Familie. Er war der Enkel des bedeutenden Philosophen Moses Mendelssohn. Sein Vater Abraham war Kompagnon in der Bank seines Bruders und seine Mutter Lea kam aus einer Fabrikantenfamilie. Nach der Heirat 1804 zogen Abraham und Lea Mendelssohn von Berlin nach Hamburg. Im Jahr 1805 wurde Felixs musikalisch begabte Schwester Fanny (ab 1829 Fanny Hensel) geboren. Als weitere Geschwister folgten 1811 Rebecca (sie heiratete 1831 den Mathematiker Dirichlet) und 1812 Paul Mendelssohn. Alle Kinder Abraham Mendelssohns wurden christlich erzogen und protestantisch getauft. Felix erhielt seine Taufnamen Jakob und Ludwig. Abraham und Lea Mendelssohn Bartholdy konvertierten schließlich 1822 zum Christentum.


Seine Karriere

Felix Mendelssohn Bartholdys Karriere began schon früh. Ersten Klavierunterricht erhielt Felix Mendelssohn Bartholdy von seiner Mutter, später unter anderem von Ludwig Berger und Ignaz Moscheles. Sein erster öffentlich Auftritt war mit neun Jahren, gemeinsam mit seiner Schwester Fanny. In den 1820er Jahren gab er viele Konzerte in Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er dann Musikdirektor in Düsseldorf. 1835 wurde Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig Gewandhaus-Kapellmeister. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Im Frühjahr 1847 erfuhr Mendelssohn von dem Tod seiner geliebten Schwestern Fanny und erlitt einen Schwächeanfall. Er erholte sich nicht mehr davon und starb nach zwei Schlaganfällen am 4. November 1847 in Leipzig.


Zu seinen Werken

Felix Mendelssohn Bartholdy war ein Komponist der Romantik. Als Meister der kleinen lyrischen Form am Klavier erweist sich Mendelssohn in seinen „Liedern ohne Worte“. Sein berühmtestes Werk ist der “Hochzeitsmarsch” aus dem “Sommernachtstraum”, sowie die Hebriden-Ouvertüre oder die 4. Sinfonie „Italienische“, um nur ein paar seiner Werke genannt zu haben. In jenen Jahren entstanden nämlich an die 500 Werke, darunter 5 Sinfonien, Kammermusik, Kirchenmusik und Lieder, ein Violinkonzert, Klavierkonzert "Lieder ohne Worte", Oratorien "Elias" und "Paulus", ferner Bühnenwerke, Schauspielmusiken und Chormusik.

Wichtige Preise in Bartholdys Namen

Zum einen der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Er ist der älteste deutsche Preis für klassische Musik und steht in der Nachfolge der 1878 gegründeten Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Und zum anderen der Leipziger Mendelssohn-Preis, der seit dem Jahr 2007 durch die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung im Gewandhaus zu Leipzig verliehen wird. Er kann in drei Kategorien vergeben werden: Musik, Bildende Kunst und Gesellschaftliches Engagement.


Denkmäler

  • Eine vor der Thomaskirche aufgestellte Statue in Leipzig.
  • Im Hamburger Rathaus schmückt seit 1897 ein Reliefportrait von Mendelssohn-Bartholdy eine der Ehrensäulen in der Rathausdiele.
  • In Hamburg wurde in der Nähe des im Kriege zerstörten Geburtshauses zwei Gedenkplatten mit Portraitreliefs von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel an der Ludwig-Ehrhardt-Straße aufgestellt.
  • Im Mendelssohn-Bartholdy-Park in Berlin, nahe am Potsdamer Platz, befindet sich ein Gedenkstein.
  • Im Mendelssohn-Park in Koblenz-Horchheim, dem ehemaligen Standort des Landsitzes der Familie Joseph Mendelssohns, befindet sich eine Bronze-Skulptur, die an Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Aufenthalte im Hause seines Onkels in Koblenz-Horchheim erinnert.
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Das alte Mendelssohn-Denkmal vor dem Leipziger Gewandhaus, 1892 errichtet, 1936 durch die Nationalsozailisten demoniert und zerstört